In vielen Alltagssituation sind unsere Aktivitäten darauf ausgelegt geistige Arbeit zu leisten. Der restliche Körper wird nahezu stillgelegt, wie z.B. bei Schreibtischjobs. Dabei werden Stress und Anspannung an den Körper weitergegeben, die er in der Situation nicht verarbeiten kann. Es treten körperliche Beschwerden auf, die Atmung wird flacher, Muskeln verkrampfen sich.

 

Kampfkunst

Die Kraft kommt aus den Füßen. In den Kampfkünsten gibt es einige Grundprinzipien, dies ist eines davon. Kraft wird oft in erster Linie mit Muskeln assoziiert, aber Muskeln sind nur ein Teil des Ganzen. Wenn wir wieder lernen in jeder Bewegung unseren ganzen Körper zu nutzen und unser Nervensystem gelernt hat, wie sich eine stabile Körperstruktur anfühlt, dann bekommen wir nicht nur eine extra Portion Kraft, sondern vermeiden auch Fehlhaltungen.

Yoga

Ein zentraler Aspekt ist immer der Atem. Die Meisten von uns assoziieren Yoga mit verknoteten Körpern. Jedoch gibt es viele Wege, die uns Yoga aufzeigt. Eine freie und tiefe Atmung an sich ist schon gut für die Gesundheit. Darüber hinaus ist der Atem ein sehr gutes Werkzeug, um die eigene Aufmerksamkeit zu lenken und unseren Geist und Körper in Stresssituationen zu beruhigen. Wir trainieren klassische Yoga-Übungen, wie z.B. den Sonnengruss, um unsere Aufmerksamkeit mit der Atmung zu verbinden.

Yin Yoga

Emotionen und Stress werden im Körper gespeichert. Jeder kennt die Redewendung wie "starr vor Angst". Aber auch nach dem Moment der Starre bleibt Anspannung im Körper zurück, sammelt sich an und sucht sich dann später irgendwo ein Ventil. Unser Fasziengewebe spielt eine zentrale Rolle in der Wechselwirkung von Emotionen und Körper. Im Yin Yoga machen wir uns diese Wechselwirkung positiv zu Nutze. Wir stimulieren und dehnen unsere Gelenke und senden damit ein "Entspannungssignal" an unseren Kopf.

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